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Alltag als „Corona-Schwangere“

Liebe Frischling-Freunde,

ich hoffe Euch allen geht es gut in der aktuellen Corona-Zeit und ihr seid alle gesund. Bei uns hat sich ein ganz besondere „Corona-Überraschung“ auf den Weg gemacht, denn wir erwarten unser 3. Kind. Gerade in aktuellen Zeiten ist eine sehr schöne Nachricht, wenn auch unter recht speziellen Umständen. Gern möchte ich Euch daher ein wenig an meinem Alltag als „Corona-Schwangere“ mit 2 Kleinkindern Zuhause teilhaben lassen.

Obgleich dies meine 3. Schwangerschaft ist, war sie von Anfang an anders als die beiden vorherigen: Vorsorge- und -Arzttermine mit Maske, keinerlei Schwangerschaftskurse (wenn nur online), keine Treffen und/oder Entlastung durch die Großeltern, kein Kindergarten oder Betreuung durch unsere Babysitterin, keinerlei Treffen mit anderen werdenden Mamis oder Freundinnen etc.

Vor allem aber der Alltag Zuhause mit meinen beiden Kindern die corona-bedingt nicht in den Kiga können, ist zum Teil recht herausfordernd. Wenn ich nur an die Zeiten „vor Corona“ zurückdenke wenn ich bspw. meinen Sohn mal für 2-3 Tage aufgrund eines Infekts oder einer Erkältung nicht in den Kiga schicken konnte und ich dann oftmals schon Respekt davor hatte, in diesen Tagen dann beide Kinder rund um die Uhr zu haben, so kann ich rückwirkend darüber nur schmunzeln. Denn mittlerweile befinden wir uns in „Coronawoche 11“ und hier sprechen wir dann nicht mehr von ein paar Tagen. Aber wie man sieht: auch das ist alles zu schaffen! Zum Glück habe ich eine bisher komplett komplikationslose Schwangerschaft und bin meinem Bäuchlein sehr dankbar, dass es mich weitestgehend alles so machen lässt wie vorher auch.

Aber: bei aller Kreativität und Ideenreichtum wie ich ihn in meinem letzten Post schilderte, was man mit den Kindern alles unternehmen kann, welche „Corona-Tipps und Tricks“ es gibt etc, muss ich gestehen, dass einem nach einer so langen Zeit die Ideen sukzessive immer mehr ausgehen. Vor allem vermissen meine Kinder ihre Großeltern sehr. Mittlerweile hat es sich zum „täglich grüßt das Murmeltier“ entwickelt, dass mein Sohn mit Omi und Opi telefoniert. Es ist schon so weit gekommen, dass er sich dabei manchmal „wie ein Teenager“ (er ist wohlgemerkt 3 1/2!) allein in sein Zimmer zurückziehen und allein für sich mit ihnen sprechen und austauschen möchte. Aber auch das lasse ich liebend gern zu, verschafft mir dies doch mal wertvolle 15-20 Minuten zum Durchatmen. Was sehr schön zu beobachten ist, ist die Tatsache, dass dadurch die Großeltern-Enkel-Beziehung im wahrsten Sinne des Wortes am Leben bleibt.

Ansonsten kann ich allen Schwangeren unter Euch nur raten: schafft euch einen klaren Tagesablauf mit den Kindern, baut ganz gezielt Ruhepausen ein und bindet -soweit möglich- Euren Partner/Ehemann mit ein. Auch sich kleine Ziele zwischendurch zu setzen und sich als Mama mit Kleinigkeiten zu belohnen (und sei es nur eine dicke Tafel Schokolade oder ein Wellness-Bad abends), sei Euch mehr als gegönnt.

Und: so sehr leider eine Schwangerschaft im Alltag auch untergehen und/oder nebenher laufen möge wenn man schon 2 Kinder hat, umso mehr mein Tipp: nehmt Euch abends wenn ihr auf dem Sofa oder im Bett liegt, kurz Zeit für euer Bäuchlein. Streichelt es, genießt die zarten, manchmal aber auch schon recht energischen Tritte eures Babies und genießt das Wunder wachsenden Lebens in Euch. Ihr könnt dabei sogar eure Kinder einbeziehen. Mein Sohn zum Beispiel ist aktuell fast der einzige in der Familie der sich so richtig Zeit für das Baby nimmt und proaktiv mit ihm spricht. Jeden Morgen und jeden Abend begrüßt er es, erzählt morgens was er heute am Tag gern machen und unternehmen würde und abends berichtet er ihm dann was der Tag so gebracht und wie er verlaufen ist. Das tut er von sich aus, ohne dass ich es forciere. Das ist eine besonders schöne und bereichernde Erfahrung auch für mich als Mutter.

In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute und hoffe, dass wir mit weiteren Corona-Lockerungen über den Sommer kommen!

Liebe Grüße,
Eure Elisa